Spielunterbrechung
Avery Brundage, John F. Kennedy und ein Krippenspiel: Weihnachten im München. 573
Zuhause in der Fremde
Eine Pfarrgemeinde in Bonn kümmert sich um syrische Flüchtlinge.                  572
Wenn das Kind zum Gott wird
Schöpfer Mensch: Die Rebellion von Weihnachten angesichts der Gen-Diagnostik.                 571
66. JAHRGANG 2014 WWW.CHRIST-IN-DER-GEGENWART.DE FREIBURG, 21. DEZEMBER 2014



Liebe Leserin, lieber Leser,

islamische Stammeskrieger der Taliban haben in Pakistan muslimische Schüler gnadenlos abgeschlachtet. Nach diesem Kindermord von Peschawar müssen einem die ewigen Beschwörungen "Islam ist Friede" im Halse steckenbleiben. Religionen mussten immer zum Kampf und Erhalt von Macht beitragen. Das von der Wurzel her herrschaftskritischen Christentum ist jedoch - wie seine (Befreiungs-)Theologie beweist - geistig im Jahr 2014 angekommen, so der "aktuelle Artikel".

Das rebellische Weihnachtsfest regt an, in Zeiten der Optimierung über die Vergottung des Menschen, bereits im Kind, wie die immer ausgefeilteren Techniken der Reproduktionsmedizin und Gendiagnostik zeigen, nachzudenken. Der Münchner Pfarrer Jakob Paula fühlt sich, wenn er an Weihnachten vom Olympiaberg aus die Stadt segnet, ein bisschen wie der Papst beim "Urbi et Orbi". Die Geburt Christi ist für Christen das Ereignis einer Spielunterbrechung - bis heute erfahrbar.

Eine gesegnete Adventszeit

Ihre CIG-Redaktion


Ausführliches Inhaltsverzeichnis


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Paul M. Zulehner, Pastoraltheologe, Wien

Kultur und Gesellschaft sind in einem tiefgreifenden Umformungsprozess. Dieser betrifft auch die Kirchen bei uns. Da kann man jammernd den Untergang verwalten oder unternehmerisch einen Übergang gestalten. Die pastoral Unternehmerischen brauchen dazu Nachdenken. Ihnen kann nichts Besseres passieren, als CHRIST IN DER GEGENWART zu lesen.
Mut zur Religion
Erziehung, Werte und die neue Frage nach Gott

Religion ist eine Bildungsfrage. Entscheidend für unsere Zukunft ist, ob wir geistig sinnvoll und spirituell lebendig, kreativ leben. Eine offene Gesellschaft muß sich dem kulturellen Wettbewerb um Moral, Werte und Glauben auch in religiöser Hinsicht offensiv öffnen. Wie sind wir in unserer Erziehung darauf vorbereitet? Wie bereiten wir uns darauf vor? Der vielbeklagte Erziehungsnotstand führt auf dringende Weise zu ganz anderen Fragen.
Johannes Röser, Chefredakteur des CHRIST IN DER GEGENWART behandelt in seinem neuen Buch diese Themen und weckt Nachdenklichkeit zugunsten eines Dialogs der Generationen. Er analysiert vor dem Hintergrund moderner Hirnforschung den Zusammenhang von Gefühlsbindung und Gewissensentwicklung , Intelligenz und Glauben und plädiert für ein redliches, intelligentes religiöses Fragen, für uns und unsere Kinder.

Johannes Röser:
Mut zur Religion
Erziehung, Werte und die neue Frage nach Gott
(Verlag Herder, E-Book, 160 S., 3,95 €).
Kommentar: Herrschaftsreligion
Nach dem Kindermord von Peschawar, bei dem islamische Stammeskrieger der Taliban muslimische Schüler abgeschlachtet haben, müssen einem die ewigen Beschwörungen "Islam ist Friede" im Halse steckenbleiben.
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CIG-Autor Christian Heidrich auf dem Weg
Christian Heidrich ging vom 31. Juli bis zum 19. Oktober 2014 zu Fuß von Köln nach Königsberg, von West nach Ost. Seine Berichte können Sie in diesem Blog, diesem Reisetagebuch nachlesen.
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Islam, Terror, Orient
Der Islam strebt nach Weltherrschaft, jedenfalls in seiner extremistischen Ausprägung. Die Dschihadisten leben bereits mitten unter uns. Der einst vom Politikwissenschaftler Samuel Huntington ausgerufene Kampf der Kulturen scheint nähergerückt - und ist längst Wirklichkeit.
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Mein Glaube in Bewegung
Machen auch Sie mit! Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen, die Sie auf Ihrem persönlichen Glaubensweg gemacht haben.
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Komm, Herr Jesus
Der frühchristliche Ruf „Komm, Herr Jesus“ ist der Sprung in jene Freiheit und Hingabe, die man zu Recht als die Tugend der Hoffnung bezeichnet. In der christlichen Überlieferung gehört die Hoffnung - mit Glaube und Liebe - zu den göttlichen Tugenden. Damit ist die vertrauensvolle Bereitschaft gemeint, ein Leben ohne endgültige Lösungen und Antworten zu führen und dabei zufrieden, ja sogar glücklich zu sein, weil wir Erfüllung von einer anderen Ebene erwarten und auf die Quelle unseres Lebens vertrauen, die jenseits unserer selbst liegt. Wir werden fähig, darauf zu vertrauen, dass Jesus kommen wird.

So wie er in unsere Vergangenheit gekommen ist, wird er wieder in unsere Zukunft kommen, in unsere privaten Konflikte und in unsere leidende Welt. Dann wird für uns Christen die Vergangenheit zum Vorspiel von etwas Großartigerem, und das „Komm, Herr Jesus“ ist dann kein Schrei der Verzweiflung, wie in der Johannes-Offenbarung, sondern ein zuversichtlicher Ruf kosmischer Hoffnung.

Richard Rohr

Gott ist uns ein Rätsel.
Aber müssen wir deswegen schweigen? Die letzten Fragen lassen uns nicht in Ruhe. In unserer Aktion "Was sagt mir 'Gott'?" haben wir Schüler, Leser und Prominente gebeten, uns ihre Erfahrungen und Gedanken mitzuteilen. Auf unseren Sonderseiten finden Sie nicht nur bewegende Zeugnisse, sondern auch Unterrichtsvorschläge und hilfreiche Links.
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