Die Auserwählten
Viel ist derzeit die Rede von "Leistungselite". Aber wer und was ist Elite?                     55
Wer glaubt, denkt kritisch
39 Porträts bedeutender katholischer Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.                   70
Bilder der Gegenwart
Die monatlichen CIG-Bilderseiten mit einer Reportage über Kirche und Politik in Kolumbien.         57
62. JAHRGANG 2010WWW.CHRIST-IN-DER-GEGENWART.DEFREIBURG, 7. Februar 2010



Präsident Obamas Ansehen erfährt derzeit einen herben Verlust, genauso wie die schwarz-gelbe Koalition in Berlin. Auch in religiösen Zusammenhängen unterliegt das öffentliche Bild Schwankungen: Die erschütternden Offenlegungen systematischen sexuellen Missbrauchs in Jesuiten-Schulen treffen die Glaubenswelten empfindlich. Wie aber kann man das Ansehen des Glaubens wieder erneuern? Dazu der Kommentar in der Print-Ausgabe. In der aktuellen CIG-Nummer finden Sie außerdem eine Reportage über "Droge Macht und Drogenmacht" in Kolumbien und ein Porträt der argentinischen Schriftstellerin Lucía Puenzo.

Der Priestermangel bedrängt das Christentum katholischer Prägung. Wie soll ein Priestertum der Zukunft aussehen? Uns interessiert nicht nur die Meinung unserer Leser. Deshalb haben wir die Umfrage "Ein neues Priestertum" gestartet. Wir würden uns freuen, wenn Sie die Fragen an Freunde, Verwandte und Bekannte verteilen. Als Dankeschön erhalten diese einen Sonderdruck mit den CIG-Beiträgen über Priestersein heute und notwendige Reformen sowie die Einladung, unsere Wochenzeitschrift in den nächsten Wochen kostenlos zu lesen.

Unter "Das besondere Thema" sind Beiträge zur Lefebvre-Debatte dokumentiert. Die wichtigsten Texte finden Sie auch in dem Sonderdruck "Die Traditionalisten und unser Konzil".

Anregende Lektüre wünscht Ihnen

Ihre CIG-Redaktion


Ausführliches Inhaltsverzeichnis




Mit unserem Gratis-Newsletter informieren wir Sie über Neues.

Gundula Gause, ZDF-Moderatorin und Journalistin

CHRIST IN DER GEGENWART stellt sich in besonders aktueller Weise in den Diskurs über Glaube und Religion, Gott und die Welt und ist damit ein interessanter Mosaikstein in der andauernden Wertedebatte. Als Nachrichtenfrau christlichen Bekenntnisses verfolge ich mit Begeisterung die thematische Vielfalt von der Diskussion theologischer Grundbegriffe über die christliche Sicht des Zeitgeschehens bis hin zu Reportagen aus aller Welt.
Mein Glaube in Bewegung
Stellungnahmen aus Religion, Kultur und Politik

Zum sechzigjährigen Jubiläum von CHRIST IN DER GEGENWART ist ein besonderes Glaubens-Buch erschienen: 125 Autorinnen und Autoren erzählen sehr persönlich, was sie in ihrem Innersten trägt, was sich für sie gewandelt hat im Lauf ihrer Lebens- wie Glaubensgeschichte. So öffnen sich gegen religiöse Enge viele Facetten der Hoffnung.
Glauben ist mehr ein Werden als ein Sein, mehr ein Suchen als ein Besitzen. Das Auf-dem-Weg-Sein bestimmt unsere christliche Identität. Die offenen Horizonte unserer Welt- und Lebenserfahrung helfen uns, offene Horizonte auch des Glaubens zu entwickeln. Gott selbst führt uns hinaus ins Weite, voller Dynamik.
So stellt dieses Buch, an dem sich viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens - nicht nur Christen - beteiligt haben, ein weites, lebendiges und spannendes Panorama religiöser Existenz vor, mitten im Wandel von Zeit und Welt, angesichts vielfältiger Umbrüche der Gottesbilder, immer jedoch voller Leidenschaft und Sehnsucht - gerade angesichts der bedrängenden, aufregenden Gottesfrage. Eine ausführliche Buchvorstellung von Thomas Söding finden Sie hier.

Johannes Röser (Hg.):
Mein Glaube in Bewegung
Stellungnahmen aus Religion, Kultur und Politik
(Verlag Herder, Freiburg 2008, 319 S., 19,95€).
Was sagt mir Gott?
Was sag ich Gott?

Jugendgebete und Gedanken

Junge Leute beten. Aber sie beten oftmals anders. Es sind nicht die wohlfeil formulierten Sätze, nicht die eingeschliffenen Sprüche - tausendmal vorgetragen und doch nicht verständlich. Junge Leute beten zaghafter, direkter, fragender, vorsichtiger und provozierender zugleich. Die Gebete, die in diesem etwas anderen Jugendgebet- und Jugendgedankenbuch zusammengetragen wurden, sind daher selber etwas anders.
Sie stammen aus einer tiefen Suchbewegung, neugierig, voller Leidenschaft. Sie kommen unmittelbar aus dem Alltagsleben der Jugendlichen, mit einer großen Frische. Sie zeigen eine erstaunliche Nähe zur aufgewühlten biblischen Gottsuche: voller Gefühl, voller Denken. Das macht die anregende Spannung und den besonderen Reiz aus.

Die Texte wurden für die vielbeachtete CIG-Aktion „Was sagt mir ‚Gott'?" geschrieben. Über 3000 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 200 Klassen haben sich daran beteiligt (dokumentiert auf dieser Homepage). Das jugendgemäß ausgestattete Buch ist eine reichhaltige Fundgrube unter anderem für Jugendgottesdienste, Jugendarbeit und Religionsunterricht. Seelsorger haben hier eine qualitätvolle Gabe für die Firmanden sowie für verdiente Leiterinnen und Leiter von Jugendgruppen. Es eignet sich auch gut als Geschenk von Eltern oder Großeltern für ihre Kinder beziehungsweise Enkelkinder.

Johannes Röser, Jürgen Springer, Michael Schrom (Hg.):
Was sagt mir Gott? Was sag ich Gott?
Jugendgebete und Gedanken
(Verlag Herder, Freiburg 2006, 125 S., 9,90 €).
Mut zur Religion
Erziehung, Werte und die neue Frage nach Gott

Religion ist eine Bildungsfrage. Entscheidend für unsere Zukunft ist, ob wir geistig sinnvoll und spirituell lebendig, kreativ leben. Eine offene Gesellschaft muß sich dem kulturellen Wettbewerb um Moral, Werte und Glauben auch in religiöser Hinsicht offensiv öffnen. Wie sind wir in unserer Erziehung darauf vorbereitet? Wie bereiten wir uns darauf vor? Der vielbeklagte Erziehungsnotstand führt auf dringende Weise zu ganz anderen Fragen.
Johannes Röser, Chefredakteur des CHRIST IN DER GEGENWART behandelt in seinem neuen Buch diese Themen und weckt Nachdenklichkeit zugunsten eines Dialogs der Generationen. Er analysiert vor dem Hintergrund moderner Hirnforschung den Zusammenhang von Gefühlsbindung und Gewissensentwicklung , Intelligenz und Glauben und plädiert für ein redliches, intelligentes religiöses Fragen, für uns und unsere Kinder.

Johannes Röser:
Mut zur Religion
Erziehung, Werte und die neue Frage nach Gott
(Verlag Herder, 4. Auflage, Freiburg 2006, 160 S., 8,90 €).

Das Herz des Universums
Einstein und die Frage nach Gott

Wo ist Gott, wo war Gott, als er nicht da war? Wie kann man glauben, wenn traditionelle Gottesbilder unter dem Druck der modernen Welterfahrung, im Horizont der Wissenschaft zerbrechen? Dazu hat die CiG-Redaktion ein interessantes und stark nachgefragtes Themenheft zusammengestellt, das weiterhin lieferbar ist.
Darin enthalten sind unter anderem die vieldiskutierten Artikel "Einstein hat Folgen. Jenseits des Kinderglaubens", "Der kosmische Gott. Einstein und die Religion". Dazu von Hans Küng „Sind wir allein? Einsteins Problem und unsere Fragen: der würfelnde Gott, der personale Gott"...

Das durchgehend farbige Heft mit 36 Seiten regt an zum Betrachten, Innehalten, Diskutieren. Es kann auch für Gespräche im Freundeskreis, im Religionsunterricht, in Jugendarbeit und Glaubensseminaren der Pfarrgemeinde eingesetzt werden und eignet sich gut als Geschenk (5,90 € und bereits ab drei Heften günstige Staffelpreise).
Die Auserwählten
Die Bundesregierung erhöht seit einigen Jahren kontinuierlich die Ausgaben zur Begabtenförderung und wünscht sich eine "Leistungselite", die das Land voranbringt. Aber wer und was ist Elite?
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Die Traditionalisten und unser Konzil
Die Entscheidung von Papst Benedikt XVI., ohne Vorbedingung die Exkommunikation der Lefebvre-Bischöfe aufzuheben, hat bei vielen Christen bange Fragen nach dem Kurs der Kirche ausgelöst. Wie verbindlich bleibt das Zweite Vatikanische Konzil? Werden die Konzils-Errungenschaften, die die überwältigende Mehrheit der Katholiken als Befreiung empfanden, möglicherweise restaurativ eingebettet? Die Verunsicherungen und Erschütterungen inner- und außerhalb der Kirche sind beträchtlich. Wir dokumentieren auf dieser Site alle Artikel, die zu diesem Thema in CHRIST IN DER GEGENWART erschienen sind.
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Mein Glaube in Bewegung
Machen auch Sie mit! Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen, die Sie auf Ihrem persönlichen Glaubensweg gemacht haben.
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Zeitvermerk
Das Christentum hat nicht eigentlich einen zeitlosen Kern, sondern einen Zeitkern. Die Botschaft der biblischen Traditionen will selber als Zeitbotschaft gehört werden, näherhin als Botschaft von der befristeten Zeit, gewissermaßen von der Zeit mit Finale. Das Christentum hat in der Art, wie es zur Theologie wurde, nicht nur ... die elementare Leidempfindlichkeit, sondern auch seine besondere Zeitempfindlichkeit, d. h. die Beunruhigung durch die Frage nach der Frist der Zeit, immer mehr verloren und damit auch den heilsdramatischen Zusammenhang zwischen Gott und Zeit (unter dem Druck des hellenistischen Logos) weithin entspannt. Alle biblischen Aussagen zu Gott tragen einen Zeitvermerk, einen Endzeitvermerk. Dabei fußt die christliche Gottesbotschaft auf der elementaren Strukturierung der Zeit durch das Gedächtnis, durch jenes Leidensgedächtnis, in dem der Name Gottes als rettender Name, als anstehendes Ende der Zeit erzählt und bezeugt wird.
Johann Baptist Metz

Gott ist uns ein Rätsel.
Aber müssen wir deswegen schweigen? Die letzten Fragen lassen uns nicht in Ruhe. In unserer Aktion "Was sagt mir 'Gott'?" haben wir Schüler, Leser und Prominente gebeten, uns ihre Erfahrungen und Gedanken mitzuteilen. Auf unseren Sonderseiten finden Sie nicht nur bewegende Zeugnisse, sondern auch Unterrichtsvorschläge und hilfreiche Links.
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