Was sagt mir 'Gott'?
Das tägliche Wunder
Das ist eine schwierige Frage. Vielleicht weil Gott weniger zu uns spricht als darauf wartet, daß wir zu ihm sprechen. Daß wir unser Herz öffnen und zuvor unsere Augen. "Das Wunder ist das einzig Reale", hat der Dichter Christian Morgenstern einmal mit Blick auf die Schöpfung bemerkt, wo letztlich alles durch und durch unbegreiflich sei. Werden und Vergehen, Geburt und Tod, Liebe und Glauben. Warum treffen sich zwei Herzen, warum blühen Blumen, warum altern wir, warum fühlen, denken, empfinden Menschen so unterschiedlich?
Wer sich den Sinn für das tägliche Wunder in der Realität erhält, sieht Gott überall. Er ruht im Kern der Dinge wie der Fragen. Nicht alle löst er einem, und der Tod ist das größte Rätsel. Aber es ist nur eines unter vielen, und mag es auch paradox klingen: Gerade die Rätselhaftigkeit und Wunderfülle dieser Welt ist mir Anlaß zu großem Vertrauen. Denn darin vernehme ich die Stimme des Schöpfers.

Kai Diekmann, geboren 1964, Journalist; Chefredakteur und Herausgeber der "Bild"-Zeitung, Herausgeber von "Bild am Sonntag".
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