69. JAHRGANG 2017WWW.CHRIST-IN-DER-GEGENWART.DEFREIBURG, 26. März 2017

Wann ist der Mensch Person?
Von Michael Schrom
Alle Religionen bezeugen die Heiligkeit des Lebens. Aber auf die Frage, wann personales Leben beginnt, gibt es selbst unter christlichen Konfessionen verschiedene Ansichten.

Wann beginnt menschliches Leben? Mit der Verschmelzung von Ei und Samenzelle. Wann aber beginnt personales menschliches Leben? Wann wird ein - möglicherweise im Reagenzglas gezeugter - Embryo zur Person mit all seinen biologisch-materiellen, seelischen und geistigen Eigenschaften und mit all seinen menschlichen Rechten? Das sind Fragen, die nicht allein von der Biologie oder der Medizin beantwortet werden können. Denn eine Person ist mehr als ihre rein wissenschaftlich messbare und beobachtbare menschliche „Natur".

Auch Philosophie und Theologie können diese Fragen nicht autonom beantworten. Denn die typisch personalen Eigenschaften des Menschen, etwa seine Einmaligkeit, sein Geist, sein Subjektsein und seine Möglichkeit zum kommunikativen Handeln mit anderen, hängen ihrerseits an biochemischen Bedingungen. Man kann diese Eigenschaften zwar mit guten Gründen auf die Zeit vor der Geburt ausdehnen, aber nicht unbeschränkt. So muss sich wenigstens eine biologische Grundstruktur in Gestalt eines Nervensystems gebildet haben, das als Träger für Ich-Bewusstsein, Empfinden, Erinnerung und Einfühlen infrage kommt und sich in einer komplexen Entwicklung bis hin zum Gehirn weiterentwickeln kann. Philosophie, Theologie, Medizin und Biologie sind daher in dieser Frage wie in kaum einer anderen aufeinander angewiesen.

Wie kommt die Seele in den Leib?

Für den Alltag der meisten Menschen ist die abstrakte Frage, wann personales Leben beginnt, nicht von Belang. Auf der anderen Seite aber ist die Antwort, die man darauf gibt, entscheidend für Weichenstellungen in der Biomedizin und der Bioethik. Wenn man verstehen will, warum die Gesetzeslage in diesen Fragen von Land zu Land sehr unterschiedlich sein kann, muss man die dortigen kulturell-religiösen Überzeugungen und Einflüsse mitbedenken.

Die Katholische Akademie in Bayern hatte dieses Thema aufgegriffen und Vertreter verschiedener Konfessionen und Religionen gefragt, wann gemäß ihrer religiösen Tradition und Überzeugung das Personsein des Menschen beginnt und wie sie dies begründen. Die Beiträge sind in der Zeitschrift „zur debatte" (6/2010) dokumentiert, und ihre Lektüre zeigt Erstaunliches: Es gibt nicht nur, wie zu vermuten war, erhebliche Unterschiede zwischen den monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam. Höchst unterschiedliche Denkmodelle finden sich auch innerhalb jeder Religion selbst. So ist die offizielle Haltung des Lehramts der katholischen Kirche nicht deckungsgleich mit der der evangelischen Kirchenführung, russisch-orthodoxe Lehrautoritäten sagen nicht zwingend das Gleiche wie griechisch-orthodoxe, Reformrabbiner kommen bisweilen zu einer weitaus strengeren Haltung als ihre orthodoxen Rabbinerkollegen. Selbst im scheinbar so einheitlichen Islam gibt es recht verschiedene Lehrtraditionen. Allen ist jedoch gemeinsam, dass sie theologisch argumentieren, also in ihren Letztbegründungen Bezug nehmen auf die Weisungen Gottes und seiner Gesandten. Vereinfacht ausgedrückt geht es immer um die eine Frage: Wann und wie kommt die „Seele" in den Menschen?

Die katholische Lehramtsposition, die der Münchner Moraltheologe Konrad Hilpert vorstellte, ist klar und einfach. Sie besagt, dass bereits die befruchtete menschliche Eizelle auf eine volle menschliche Person angelegt ist und infolgedessen die gleiche unbedingte Achtung und den gleichen Schutz verdient wie eine erwachsene Person. Übersetzt in eine bildlich-religiöse Sprache bedeutet das: Gott erschafft in und während der Zeugung gleichzeitig die Seele des Menschen. Diese Sichtweise war jedoch, wie Hilpert anmerkte, nicht immer die alleinige Lehrmeinung in der katholischen Kirche. Bis ins 19. Jahrhundert bevorzugten viele Theologen unter Rückgriff auf die aristotelische Philosophie die Vorstellung, dass die Beseelung des Menschen ein prozesshafter Vorgang sei, der erst nach vierzig beziehungsweise neunzig Tagen abgeschlossen sei. Auch große Theologen wie der Kirchenlehrer Thomas von Aquin (ca. 1224-1274) vertraten die Lehre von der Sukzessivbeseelung, die heute jedoch weitgehend in den Hintergrund gerückt ist.

Identität und Prozess

Das römische Lehramt hat aber auch den Anspruch, dass die Haltung des Glaubens vor der Vernunft bestehen kann. Dazu werden in der Debatte um den Beginn des personalen Lebens im Wesentlichen vier Argumente angeführt. Erstens: Selbst beim frühesten menschlichen Embryo handelt es sich um menschliches Leben (Speziesargument). Zweitens: Ein menschlicher Embryo ist zwar weniger entwickelt als ein erwachsener Mensch, aber in ihm ist bereits alles angelegt und vorhanden. Wenn man ihn also in der entsprechenden natürlichen Umgebung belässt, wird sich daraus ein erwachsener Mensch entwickeln (Potenzialitätsargument). Drittens: Jeder Mensch hat sein Leben als Embryo begonnen - und dieser Embryo hat bereits das individuelle Genom, das für einen ausgewachsenen Menschen spezifisch ist (Identitätsargument). Und viertens: Die menschliche Entwicklung vollzieht sich prozesshaft. Es gibt nach der Befruchtung keine eindeutige Grenze mehr, ab der man sagen könnte: Ab hier beginnt etwas qualitativ Neues, ab hier beginnt das Personsein (Kontinuitätsargument).

Allerdings gibt es zu jedem Argument auch einen Einwand. So kann man gegen das Speziesargument beispielsweise einwenden, dass nicht nur die befruchtete Eizelle, sondern auch jede andere Zelle des menschlichen Körpers, selbst eine Krebszelle, unzweifelhaft menschliches Leben darstellt. In den letzten Jahren ist es sogar gelungen, ausgewachsene Körperzellen in Zellen zurückzuverwandeln, die sich wie ein ganz früher Embryo verhalten. Das wiederum ist ein Einwand gegen das Potenzialitätsargument, denn es bedeutet, dass im Prinzip jede Körperzelle des Menschen das Potenzial hat, zu einer Zelle zu werden, die ihrerseits die Möglichkeit hat, zu einem lebensfähigen Menschen zu werden. Und gegen das Kontinuitätsargument kann eingewandt werden, dass wir ohne eine biologische Struktur, die als Träger für Bewusstsein und Empfinden infrage kommt, kaum sinnvoll von einem Menschen sprechen können.

Dass sich die offizielle Haltung der katholischen Kirche bei der ethischen Bewertung aller biomedizinischen Fragen immer wieder auf den Vorgang der (natürlichen) Zeugung als Fixpunkt bezieht, sieht Hilpert als problematisch an. Denn der Umstand, dass der gezeugte Embryo, um weiterleben zu können, sich in eine Gebärmutter einnisten muss, findet so keine Beachtung. Hilpert fragt: Kann man, ohne den Kontext der Elternschaft mitzubedenken, so isoliert über einen Embryo sprechen? Schließlich braucht der Embryo, um leben und sich entfalten zu können, für wenigstens fünf bis sechs Monate einen Platz, „den ihm biologisch ausschließlich eine Frau bieten kann, die dadurch aber noch einmal Bezugsperson und soziale Mutter wird, dass sie, sobald sie merkt, dass sie schwanger ist, sich dazu entscheidet, diese Schwangerschaft auch anzunehmen … Ethisch gesehen ist dies der eigentlich entscheidende Punkt, entscheidender noch als die Zeugung, die als solche ja unbemerkt bleibt und bei der die Wahrscheinlichkeit, dass die entstandenen Zygoten unbemerkt abgehen, sehr hoch ist."

Zeugung im Reagenzglas

Nicht nur für die katholische, sondern auch für die orthodoxe Kirche ist der Moment der Zeugung der entscheidende Ausgangspunkt ihrer Urteile. In dieser Hinsicht sind die Positionen der beiden Kirchen ebenso deckungsleich wie bei der Frage der Beseelung, wie Athanasios Vletsis, Professor für systematische Theologie an der orthodoxen theologischen Fakultät in München, ausführte. Die orthodoxen Kirchen übertragen ein Bild aus der Christologie auf die Anthropologie. Christus habe nicht später, nach seiner Empfängnis, eine menschliche Seele bekommen, sondern war vom ersten Moment seiner Empfängnis an ein aus Leib und Seele zusammengesetzter, vollständiger Mensch wie auch vollkommen Gott. „Die Seele - als Zentrum des personalen Lebens und als Inbegriff des göttlichen Bildes im Menschen - begleitet ab dem ersten Moment die Entstehung des Körpers. Jede Spaltung in dieser Einheit würde nicht nur die besondere, unwiederholbare menschliche Existenz infrage stellen, sondern zugleich … das Geschenk Gottes, welches … das Leben schlechthin und das menschliche im Besonderen ist, verachten und zerstören."

Interessant ist, dass es trotz dieser grundsätzlichen Gemeinsamkeit in der Bewertung der Frage der sogenannten Reagenzglasbefruchtung (In-vitro-Fertilisation) deutliche Unterschiede gibt. Zwar lehnt die russisch-orthodoxe Kirche wie die katholische eine Zeugung im Reagenzglas mit der Begründung ab, dass die bei dieser Methode entstehenden überzähligen Embryonen, die nicht für die Einpflanzung in den Mutterleib vorgesehen sind, zerstört werden. Die griechisch-orthodoxe Kirche sieht dies allerdings anders. Sie argumentiert, dass die Kirche den Auftrag hat, Menschen seelsorglich bei ihrer Suche nach Ganzheit und Heilung zu begleiten. Das bedeutet konkret, dass aus ihrer Sicht Paare, die unter Kinderlosigkeit leiden, die Methode der künstlichen Befruchtung in Anspruch nehmen dürfen, selbst wenn dabei überzählige Embryonen zerstört werden.

Anastasios Vletsis geht in seiner persönlichen Haltung, die er jedoch von der orthodoxen Tradition gedeckt sieht, sogar noch einen Schritt weiter: „Es fragt sich, wie von der Würde menschlichen personalen Lebens unmittelbar in jenen Fällen die Rede sein kann, wo zwar neues Leben in vitro gezeugt wird, wo jedoch dieses Leben in das Wartezimmer einer medizinischen Schublade (zum Beispiel für eine spätere Implantation) geschoben wird. Wenn von menschlichem Leben erst richtig als Leben in personalen Beziehungen die Rede sein kann, wäre es dann nicht konsequenter, erst ab dem Moment der Einnistung (Nidation) der befruchteten Eizelle im mütterlichen Leib vom menschlich-personalen Leben zu sprechen? Dadurch könnte unter anderem auch die Rede von der Empfängnis ihre Bedeutung buchstäblich entfalten: Empfängnis von neuem Leben geschieht dort, wo das Leben ‚in Empfang genommen' wird."

Geheimnis Person

Der Heidelberger Theologe Klaus Tanner verwies darauf, dass die „Koppelung der sogenannten Kernverschmelzungsthese mit dem Beginn einer absoluten Schutzwürdigkeit … keineswegs die Mehrheitsmeinung in den verschiedensten Protestantismen" bildet. In der Bibel fänden sich nur spärliche Bemerkungen über das vorgeburtliche Leben und dessen Schutzwürdigkeit. Daher könne man in dieser Frage nicht mit der Heiligen Schrift argumentieren. Vielmehr hätten die einzelnen philosophischen Traditionen, insbesondere der Rückgriff auf das Naturrecht im Katholizismus, in der Theologiegeschichte zu unterschiedlichen Bewertungen und Haltungen geführt. Aus evangelischer Sicht sei „Personalität nicht das Resultat komplexer sich ausdifferenzierender Entwicklungsprozesse von Zellen".

Im Anschluss an Kant plädierte Tanner dafür, in dieser Frage demütig-staunend und bescheiden zu bleiben. Es sei, so argumentierte Kant, dem Menschen nun einmal unmöglich, „sich von der Erzeugung eines mit Freiheit begabten Wesens durch eine physische Operation einen Begriff zu machen". Ebenso sei es für den Menschen nicht zu begreifen, „dass Gott freie Wesen schaffe". Für Tanner lassen sich deshalb auch keine genauen Zeitpunkte für den Beginn des Personseins benennen. „Die Rede vom Geheimnis hat hier ihren legitimen und begründbaren Sinn."

Mit dem Atmen kommt die Seele

Grundlegend für die jüdische Haltung ist der Gedanke von der Heiligkeit des Lebens, erläuterte Tom Kucera, Rabbiner der liberalen Gemeinde Beth Shalom in München. Die Mischna, die erste rabbinische Sammlung von Religionsgesetzen (entstanden etwa um 220) stelle aber eine klare Hierarchie auf, in der das Leben der Mutter im Konfliktfall wichtiger ist als das Leben des Ungeborenen.

Als Grenzmarkierung des pränatalen Lebens legten die Rabbiner den vierzigsten Tag fest, weil vor diesem Zeitpunkt nach dem Talmud ein Embryo nur wie Wasser ist (Jewamot 69b). Weitere pränatale Grenzen sind der dritte Monat, wenn das Kind im Mutterleib sichtbar wird, und schließlich der Moment, in dem das Neugeborene in Kontakt mit der Luft der Welt kommt. Da das hebräische Wort für „Atem" (neschima) sehr nahe mit dem Wort für „Seele" (neschama) verwandt ist, schlossen bereits mittelalterliche Talmud-Kommentatoren, dass mit dem Atmen die Seele in den Körper kommt. So wurde „das Atmen ein Zeichen einer unabhängigen, schutzwürdigen Existenz". Aus diesem Grund setzen auch die ursprünglichen rabbinischen Quellen eine Abtreibung nicht mit Töten gleich, obwohl sie keine Erlaubnis zur Abtreibung ohne Grund erteilen.

Bis in die Gegenwart wirken diese religiösen Vorentscheidungen nach, zum Beispiel bei der pränatalen Diagnostik oder bei der Stammzellforschung. Die meisten jüdischen Gelehrten, so Kucera, seien sich einig, dass aus religiöser Sicht nichts dagegen spreche, eine Schwangerschaft vor dem 40. Tag abzubrechen, falls man einen genetischen Defekt beim Embryo feststelle. Auch gebe es aus jüdischer Sicht keinen Grund zur Besorgnis bei der Zerstörung überflüssiger Embryonen, die bei einer Zeugung im Reagenzglas anfallen. „Es ist erlaubt, den Überfluss dieser Embryonen zu entsorgen. Sie werden nicht in die Gebärmutter implantiert, dementsprechend können sie sich nicht zur unabhängigen Existenz entwickeln. Wir haben keine moralische Verpflichtung diesen Embryonen gegenüber", urteilt beispielsweise der Rabbiner Chajm Halevy von der zionistischen Weltorganisation Tora.

Ebenfalls auf dieser Argumentationslinie liegt eine Stellungnahme der orthodoxen jüdischen Gemeinden in Amerika zur Stammzellforschung für medizinische Zwecke aus dem Jahr 2006. „Die Tora ordnet an, Kranke zu behandeln und zu heilen und eine Krankheit so weit wie möglich zu besiegen… Daher unterstützt auch die Union der orthodoxen jüdischen Gemeinden in Amerika diese Legalisierung (gemeint ist die Stammzellforschung an menschlichen Embryonen, d. Red.) wegen der aufrichtig vertretenen moralischen und religiösen Überzeugungen."

Verdammt oder selig

Interessant ist, dass die weltweite Konferenz der Reformrabbiner die Erzeugung von menschlichen Embryonen ausschließlich für wissenschaftliche Forschungszwecke unter Verweis auf die Heiligkeit des Lebens nicht billigt und damit den orthodoxen Rabbinern widerspricht. Man könne zwar die Zerstörung der überflüssigen Embryonen bei einer Reagenzglaszeugung verantworten und unter diesen Umständen auch ihrem Einsatz in der medizinischen Forschung zustimmen, heißt es in einem Positionspapier. Aber es „gibt keinen Grund anzunehmen, dass der Respekt dem menschlichen Leben gegenüber sich nicht auf die embryonale Stufe beziehen soll… Wir akzeptieren nicht, dass uns dieser niedrige Status erlauben würde, Embryonen herzustellen und danach zu zerstören, um einen abstrakten theoretischen Nutzen für eine unbekannte Person in der weiten Zukunft zu ziehen. Dies zu erlauben, würde bedeuten, die Definition der Aufrechterhaltung des Lebens und der Heilung zu überschreiten." Allenfalls könne erlaubt werden, embryonales Leben herzustellen und zu zerstören, wenn die daraus gewonnenen Stammzellen für die medizinische Therapie für einen konkreten Patienten bestimmt sind.

In der islamischen Welt habe sich mittlerweile ein weitgehender Konsens herausgebildet, wonach das personale Leben am 120. Tag der Schwangerschaft beginne, erläuterte der Tübinger Orientalist Thomas Eich. Grundlage dafür ist folgende Version einer überlieferten Aussage Mohammeds: „Wenn einer von euch geschaffen wird, so wird er im Leib seiner Mutter vierzig Tage lang zusammengebracht. Dann ist er dort ebenfalls eine alaqa (übersetzt: Blutklumpen, d. Red.), dann ist er dort ebenfalls eine mudgha (übersetzt: Fleischklumpen, d. Red.), dann wird ihm der Engel geschickt, der ihm die Seele einhaucht. Und er legt vier Dinge fest: Er schreibt seinen späteren Lebensunterhalt auf, seine Todesstunde, sein Tun und ‚verdammt' oder ‚selig'." Man versteht den Text so, dass jede Phase vierzig Tage dauert, erklärte Eich.

Allein schon diese unterschiedlichen religiösen Auffassungen zeigen, wie schwierig es ist, in der Bewertung biomedizinischer Fragen zu einer einheitlichen Antwort des Glaubens zu kommen. Dabei sind die verschiedenen wissenschaftlichen und außer-religiösen Perspektiven hier noch nicht einmal berücksichtigt. Ob die strikte katholische Lehramtsauffassung vor diesem Hintergrund konsensfähig ist?

Wie auch bisher in der Medizingeschichte werden Fortschritte und neue Entwicklungen bisherige Tabus infrage stellen und manchmal auch brechen. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Schutz des menschlichen Lebens mehr und mehr ausgehöhlt werden darf. Selbst hoffnungsfrohe Versprechungen der Medizin dürfen nicht dazu führen, eine kritische Wachsamkeit aus dem Geist des Glaubens hintanzustellen. Auch in religionsfreien Zusammenhängen darf der Mensch als Person und Individuum - wann immer man diesen Beginn auch bestimmen mag - niemals Mittel zum Zweck werden.


CIG 3/2011


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