69. JAHRGANG 2017WWW.CHRIST-IN-DER-GEGENWART.DEFREIBURG, 30. Juli 2017

Der Märchenschatz
Von Otto Betz
Grausam, einem fragwürdigen Standesdenken und einem magischen Wunderglauben verhaftet: Es gab und gibt viel Kritik an Märchen. Doch sie deuten mit ihrer Symbolsprache Wirklichkeit. Darin sind sie den biblischen Geschichten durchaus ähnlich.

Und weil sie nicht gestorben sind - die Märchen - so leben sie noch heute. Aber bedroht waren sie immer wieder. Den Aufklärern waren sie ein Dorn im Auge. Was sollte auch ein nüchtern denkender Mensch mit all den Riesen und Hexen anfangen, mit den Prinzessinnen in verzauberten Schlössern? Ein gründliches Großreinemachen sollte dem ganzen Spuk ein Ende bereiten. Wider Erwarten half all das aufklärerische Tun wenig: Die Märchen behaupteten sich beharrlich und vor allem die Kinder entdeckten diese Zauberwelt immer wieder neu.

Aber was hat eigentlich dazu geführt, dass man im 19. Jahrhundert plötzlich die Märchen wieder entdeckte? Lange Zeit waren sie eher verachtet worden, weil sie für ein veraltetes Verständnis der Welt und des Lebens zu stehen schienen, weil sie offenbar rückwärtsgewandt waren, ein fragwürdiges Standesdenken verkörperten und einen unrealistischen Wunderglauben in die Mitte rückten, anstatt die Welt mit nüchternen Augen wahrzunehmen.

Grimmsche Sternstunde

Trotzdem gerieten sie wieder ins Blickfeld, wurden neu gesehen und als bedeutsam betrachtet. Es war das Zeitalter der Romantik. Novalis (1772-1801) bedauerte „die Vertrocknung des heiligen Sinns“ und hatte den Eindruck, die „unendliche schöpferische Musik des Weltalls“ sei zu einem „einförmigen Klappern einer ungeheuren Mühle“ geworden. Er fand in den Märchen mehr Wahrheit als in gelehrten Chroniken und erkannte mit einer gewissen Überraschung „die Ähnlichkeit unsrer heiligen Geschichte mit Märchen“. Vielleicht muss das neu erwachte Interesse an den alten Geschichten auch im Zusammenhang mit dem allmählich heraufkommenden Historismus gesehen werden. Man hatte keine Kraft mehr, einen neuen Baustil zu entwickeln und baute deshalb klassizistisch, neugotisch, neuromanisch und orientierte sich auch in der Malerei und der Bildhauerei an den alten Meistern. Und in der Literatur stieß man auf die mittelalterliche Dichtung, die längst in Vergessenheit geraten war.

Bei der Rückbesinnung auf eine vergangene Zeit werden zurückliegende Epochen neu bewertet und gleichsam in ihrer Bedeutung wiederentdeckt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts stand die mittelalterliche Kunst in keinem hohen Ansehen: Man hob die Klöster auf, verschleuderte ihre Schätze, verschenkte die Bilder, vernichtete ganze Bibliotheken, wenn nicht gerade einsichtige und vorausschauende Menschen für ihre Rettung sorgten.

Was für die bildende Kunst galt, galt auch für die mittelalterliche Literatur: Das Nibelungenlied, der Parzival, die Minnelieder und all die anderen Schätze großer Dichtung vergangener Jahrhunderte waren praktisch unbekannt und konnten - auch nach Meinung mancher Wissenschaftler - getrost vergessen werden. Es war wohl eine Sternstunde der Geistesgeschichte, als die Studenten Jacob (1785-1863) und Wilhelm (1786-1859) Grimm von ihrem - ebenfalls noch jungen - Hochschullehrer Friedrich Carl von Savigny (1779-1861) nicht nur auf die „Rechtsaltertümer“ aufmerksam gemacht wurden, sondern auch auf die Bedeutung von Sagen, Märchen und Legenden, auf die vergessenen Dichtungen des Mittelalters, auf den Liederschatz und viele andere Quellen der Vergangenheit.

Spiegel der Ursehnsüchte

Da die Brüder Grimm schon in ihrer eigenen Kindheit mit den Märchen vertraut gemacht worden waren, wurde auch diese Sparte in ihre Sammelleidenschaft einbezogen. Zunächst war es eher eine „angenehme Nebenarbeit“. Im Vordergrund stand die Herausgabe der Edda, der altdänischen Heldenlieder, der germanischen Heiligtümer. Aber die „Nebenarbeit“ wurde immer wichtiger, als sie merkten, dass gerade die mündlich erzählten Märchen in Gefahr waren, gänzlich verloren zu gehen. „Es war vielleicht gerade Zeit, diese Märchen festzuhalten“, schrieb Wilhelm, „da diejenigen, die sie bewahren sollen, immer seltner werden…, denn die Sitte darin nimmt selber immer mehr ab… Wo sie noch da sind, da leben sie so, dass man nicht daran denkt, ob sie gut oder schlecht sind, poetisch oder abgeschmackt, man weiß sie und liebt sie, weil man sie eben so empfangen hat.“

In ihrem Bekannten- und Freundeskreis stießen die Brüder zunächst meist auf Ablehnung und Unverständnis. Manche fürchteten, sich lächerlich zu machen, wenn sie zugaben, noch Märchen zu kennen. Sie mussten sie erst von der „Heiligkeit und Wahrheit der Kindermärchen“ überzeugen, damit der Bann gebrochen wurde. Aber gerade in der „bürgerlichen Mittelschicht“ und auf den Gutshöfen der Adelsfamilien fanden die Brüder Gleichgesinnte: Die Töchter des Kasseler Apothekers Wild, Gretchen und Dortchen, die Familie des Regierungsbeamten Hassenpflug, die Tochter des nordhessischen Pfarrers Mannel, die Töchter der Familien von Haxthausen und Droste-Hülshoff, sie alle bereicherten die Sammlung. Meist waren es die Frauen, die sich als Hüterinnen des Märchengutes erwiesen. Aber es gab auch einen alten Kriegsinvaliden, den Dragonerwachtmeister Krause, dem man eine alte Hose oder einen Rock mitbringen musste, damit er etwas von seinen wohlverwahrten Schätzen herausrückte.

Irgendwann besuchte Achim von Arnim (1781-1831) die Brüder Grimm. Zusammen mit Clemens Brentano (1778-1842) hatte er sich ebenfalls an der Sammlung von Märchen, Sagen und Liedern beteiligt. Nun sichtete er die gesammelten Geschichten und meinte, es sei höchste Zeit, sie als Buch der Öffentlichkeit vorzustellen. So kamen die „Kinder- und Hausmärchen“ im Herbst 1812 erstmals bei dem Berliner Verleger Reimer heraus und wurden der Bettina von Arnim (1785-1859) gewidmet, die ein Jahr vorher Achim von Arnim geheiratet hatte.

Die Brüder waren bei aller Verbundenheit verschieden veranlagt und setzten auch in ihrer Arbeit an den Märchen unterschiedliche Akzente. Jacob wollte vor allem die Volksdichtung retten. Er schrieb an Arnim: „Ich sehe täglich mehr ein, wie wichtig diese alten Märchen in die ganze Geschichte der Poesie eingreifen.“ Ihm war aufgegangen, dass sich in den Märchen alle großen Themen der Menschheitsgeschichte finden: Liebe und Hass, Aufstieg und Fall, Verzauberung und Erlösung, Tod und Leben, Verlorengehen und Wiederfinden, Schuld und Versöhnung. Da die Märchen in ihrem Wurzelwerk stark mit den Mythen zusammenhängen und die Ursehnsüchte der Menschen widerspiegeln, wollte Jacob die Volkspoesie in die Nähe der „hohen Dichtung“ bringen, etwa der mittelalterlichen Epik. So schrieb er an Arnim: Das Märchenbuch sei eigentlich „gar nicht für Kinder geschrieben“. Er hoffe, dass Wissenschaftler es als eine historische Quelle des Volkes entdecken.

Was ist kindgerecht?

Wilhelm lag mehr an der poetischen Schönheit der Märchen. Er hoffte, dass die Geschichten wieder ins Volk zurückkehrten und dort heimisch würden. Auch Jacob freute sich natürlich, dass die Kinder diesen Erzählschatz entdeckten, sagte aber: „Freilich sollte man den Kindern nicht zu viel auf einmal, sondern nach und nach immer einen Brocken dieser süßen Speise geben.“

Wilhelm war schon beim Sammeln und Redigieren aufgegangen, dass da ein Erziehungsbuch entstand, aber eines ohne Zeigefinger und moralischen Unterton. Er ahnte, dass man dem Märchen vorwerfen würde, es hätte zu viel grausame Elemente und könnte die Kinder überfordern. An Arnim schrieb er deshalb: „Den Einwurf, dass manche sich nicht getrauen, ihren Kindern das Buch in die Hände zu geben, hab ich vorausgesehen, indessen ist das nicht zu ändern … Wir haben zum Beispiel zu Hause die Bibel gelesen, jeden Abend ein Kapitel, es sind doch viele Stellen darin, die wohl mancher ängstlich zurückhalten würde.“ Offenbar war er der Meinung, ein Kind habe ab einem bestimmten Alter das Recht und auch die Möglichkeit, harte Abschnitte in den Geschichten anzuhören und zu verarbeiten. Allerdings hat Wilhelm in den späteren Ausgaben der Märchensammlung manche Formulierung abgemildert, vielleicht auch verharmlost, um sie kindgerechter erscheinen zu lassen.

Die Brüder Grimm kamen aus einem evangelisch-reformierten Elternhaus. Großvater und Urgroßvater waren Pfarrer in reformierten Gemeinden. Das wirkte sich auch auf ihre Arbeit aus, die sie durchaus als einen religiösen Auftrag empfanden. Jacob schrieb: „Gott will doch, dass wir auf Erden leben und unsere Zeit erfüllen.“ Und er präzisierte: „Gott hat die Welt erschaffen und das Leben gesetzt, unsere Wissenschaft besteht auch darin, die mannigfaltigen Verhältnisse und Gesetze dieses Lebens zu erkennen.“ Da es in ihrer wissenschaftlichen Arbeit vor allem um die Sprache ging, erkannte er, dass auch die Gesetzmäßigkeit der Grammatik und die Suche nach den sprachlichen Wurzeln etwas mit dem göttlichen Geheimnis zu tun haben müssen: „Ich habe immer deutlicher gesehen, welche Stärke und Macht Gott in der Sprache bezeugt hat… Das Höchste ist, überall in allen Dingen Gott zu suchen und zu finden, und seine Spur webt eben in allem Natürlichen und Wirklichen.“

Die Brüder verstanden ihre Arbeit als religiöse Aufgabe, als ihren Auftrag. Es ging ihnen nicht einfach um Gelehrsamkeit, sie wollten - auch später als Hochschullehrer - den Studenten einen größeren Zusammenhang mit dem Ganzen der Welt vermitteln. „Ich möchte dazu beitragen, dass Sie lernen, die Gegenwart auch aus der Vergangenheit, mit der Sie durch unzählige Fäden zusammenhängt, zu erkennen“, beschrieb Wilhelm seine Aufgabe.

Biblische Symbole entdecken

Wer sich in die Märchenwelt hineinbegibt, findet - vordergründig - wenig religiöse Elemente. Da ist selten von Gott die Rede. Kirche, Gottesdienst, Gebet kommen höchstens formelhaft am Rande vor. Man muss sich auf die Symbolsprache des Märchens einlassen, um zu entdecken, dass es durchaus bedenkenswerte „Botschaften“ im Märchen gibt. Dabei werden erstaunliche Parallelen zur biblischen Sprache erkennbar.

Vielleicht ist das Wegmotiv das verbreitetste Symbol der biblischen und der Märchenwelt. Der Märchenheld muss - wie Abraham - seine Heimat verlassen und in die ungewisse Ferne wandern. „Weg“ und „Wanderung“ bedeuten immer Veränderung wagen, dem Wachstum Raum geben, Erfahrungen sammeln. Deshalb ist ein Reifungsweg nicht denkbar ohne dieses Abschiednehmen, Sich-auf-den-Weg-Machen und das Risiko des Unbekannten auf sich zu nehmen.

Der junge Tobias muss - im nach seinem Vater benannten biblischen Buch Tobit - auf seiner großen Wanderung Mut und Ausdauer entwickeln und zur rechten Zeit das Richtige tun, um der zu werden, der er werden soll. Märchenhelden müssen Hunger, Durst und Einsamkeit ertragen, müssen bereit sein, für einen Menschen in Not einzutreten oder mit einem Hungrigen ihr Brot zu teilen, damit sie dadurch die notwendigen Reifungsschritte vollziehen und ihr Ziel erreichen.

Viele biblische Gestalten werden uns als Wesen vorgestellt, die sich verirren, in Sackgassen geraten oder sich in Schuld verstricken, um dann doch zu ihrer wahren großen Gestalt zu kommen. Der Weg Jakobs oder Josefs ist ein langer Initiationsweg: Sie müssen durch Höhen und Tiefen gehen, geraten in die Nähe des Todes und stehen schließlich als die zu sich gekommenen Personen vor uns. Auch in den Märchen werden zahllose Geschichten erzählt, die von einer Initiation handeln. Da müssen Menschen in äußerste Todesnot geraten oder werden in die „Anderswelt“ geschickt, um ein rettendes Heilmittel zu holen, bis sie schließlich die rettende Tat vollbringen.

Hinter der biblischen Botschaft steht immer der verborgen anwesende Gott, der uns seine Gnade schickt und uns durch seine Boten begleitet. Das Märchen hat nur eine indirekte Botschaft: Es gibt zwar die dunklen Mächte und die gefährlichen bedrohlichen Gestalten, aber ihre Macht ist begrenzt, sie können überwunden werden. Wer sich in dieser Welt bewährt, dem stehen helfende Wesen bei und magische Helfer sind zur rechten Stunde da. Das Märchen verrät uns nicht, woher sie kommen und wer sie schickt - genug, dass sie uns hoffen heißen und dass wir uns auf sie verlassen können. Martin Buber hat diesen Charakter unserer Welt auf die Formel gebracht: Die Welt ist zwar erlösungsbedürftig, aber sie ist erlösbar.

Ein wichtiger Gedanke verbindet das biblische mit dem Märchendenken: Zum „Heilbringer“ ist nicht unbedingt der Hochbegabte und Starke berufen. Oft ist ein Unscheinbarer und beinahe Unbegabter eher in der Lage, rettend einzugreifen. Die hochgelobte Elite mag versagen, dem scheinbaren Dummling gelingt das Werk. Ein wichtiges Kriterium scheint zu sein, ob ein Mensch von sich eingenommen ist und um sein Ich kreist, von seinem Karrierestreben bestimmt ist, oder ob er sich in andere hineinversetzen und von sich absehen kann.

Der Mensch wird zum König

Bei allen Unterschieden verbindet Bibel und Märchen die symbolträchtige Bildersprache. Wer nicht mit der Bildsprache umgehen kann, versteht beide nicht. Wer sich dagegen auf die Symbole einlässt, merkt, wie hilfreich diese Geschichten sind. Durch die Bibel und durch das Märchen werden wir auf einen Weg geschickt. Und was ist die Zielgestalt? In der Johannesoffenbarung stehen die sieben Briefe an die sieben kleinasiatischen Gemeinden. Sie enden mit den Siegersprüchen, wie zum Beispiel: „Dem Sieger will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens“ (2,7), oder: „Wer obsiegt, dem will ich Macht über die Völker geben“ (2,26), oder: „Wer überwindet, dessen Namen werde ich nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens“ (3,5), oder: „Dem Sieger will ich bei mir Platz geben neben meinem Vater auf seinem Thron“ (3,21).

Und was ist die typische Schlussszene der Märchen? Da wird eine Hochzeit gefeiert, ein Thron bestiegen und das Königtum versprochen. Das Fest steht für die Aufgipfelung des Lebens. Das Ziel ist erreicht, die Tat vollbracht, die Gefahr bestanden, ein Mensch hat sein Potenzial sinnvoll genutzt, er ist „König“ geworden, zur „Herrschaft“ in seinem Reich gelangt.

Bibel und Märchen sind keine Rivalen, sondern haben - vor allem was ihre symbolische Sprache betrifft - eine unterschwellige Verwandtschaft. Sie können sich stützen und fördern. Natürlich kommt das Märchen nicht mit einer gleichsam transzendenten Autorität daher. Es ist die gestaltgewordene Weisheit des Volkes, der Erfahrungsschatz der Vergangenheit. Außerdem ist die reiche Märchentradition vielgestaltig und hat natürlich auch problematische Aspekte. Aber die Hauptlinien ihrer Geschichten öffnen einen Zugang zur Wirklichkeit, benennen Schwierigkeiten und Gefahren, weisen Wege zur Bewältigung auf, machen Mut und reizen zu einer Identifikation mit dem Märchenhelden und der Märchenheldin.

Vor allem aber sind es farbige und spannende Geschichten, die die Phantasie anregen und das kreative Denken ermöglichen. Es ist ja auch die erste Einführung in die Welt der Dichtung. Kinder, denen man Märchen als eine erste Deutungsmöglichkeit zum Verständnis der Welt anbietet, sind später nicht nur für Dichtung offen, sondern stehen auch der Bibel aufgeschlossener gegenüber. Sie erlernen gleichsam ein Vokabular, ein Bilder-Abc, das sich ein Leben lang auswirken kann.

Als die Brüder Grimm im Jahre 1816 auch ihre Sammlung der deutschen Sagen herausgaben, schrieben sie in der Einführung: „Es wird dem Menschen von Heimats wegen ein guter Engel beigegeben, der ihn, wann er ins Leben auszieht, unter der vertraulichen Gestalt eines Mitwanderers begleitet; wer nicht ahnt, was ihm Gutes dadurch widerfährt, der mag es fühlen, wenn er die Grenze des Vaterlandes überschreitet, wo ihn jener verlässt. Diese wohltätige Begleitung ist das unerschöpfliche Gut der Märchen, Sagen und der Geschichte…“ Jeder kann für sich überlegen, welche Bedeutung dieser Begleiter für ihn gehabt hat oder noch hat.

Otto Betz, Professor für Religionspädagogik, lebt in Passau.

CIG 32/2013


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