69. JAHRGANG 2017WWW.CHRIST-IN-DER-GEGENWART.DEFREIBURG, 26. März 2017

Radikaler Papst am Rad der Veränderung
Von Stephan U. Neumann
Papst Franziskus begeistert Medien und Öffentlichkeit, weil er direkt und offen, ja geradezu schutzlos auf die Menschen zugeht. Er scheut mit seiner Kapitalismuskritik aber auch nicht die Auseinandersetzung mit den wirtschaftlich und politisch Mächtigen.

Franziskus I. „nahm den Namen eines bescheidenen Heiligen an und will eine Kirche der Heilung. Der erste Nichteuropäer als Papst in 1200 Jahren hat die Kraft, die Welt zu verändern.“ Mit diesen Worten hatte das angesehene amerikanische Nachrichtenmagazin „Time“ den am 13. März 2013 zum Papst gewählten Argentinier Jorge Mario Bergoglio zur „Person des Jahres“ erkoren. Und selbst vom Cover des Musikmagazins „Rolling Stone“ winkt Papst Franziskus freundlich den Fans entgegen. Darunter der Songtitel des legendären amerikanischen Liedermachers Bob Dylan: „The times they are a-changin’“. In der zweiten Strophe des Klassikers der Musikgeschichte heißt es: „Kommt, Schreiber und Kritiker, / die ihr Voraussagen trefft mit euren spitzen Federn. / Öffnet eure Augen weit. / Die Chance wird nicht wiederkehren. / Und urteilt nicht zu schnell, / denn das Rad dreht sich noch. / Und es steht noch nicht fest, / bei wem es stehen bleibt. / Wer heute verliert, / wird später gewinnen. / Denn die Zeiten ändern sich.“

Dass sich die Zeiten ändern, darin sind sich die Schreiber und Kommentatoren einig. Doch während die „Süddeutsche Zeitung“ ähnlich wie die „Welt“ einen „Reformator, keinen Revolutionär“ am Werk sieht und die „Neue Zürcher Zeitung“ sich sicher ist, dass der Papst „Die Kirche neu denken“ will, beklagen andere den Aufprall der himmlischen Kirche im allzu Irdischen. „Es hat den Anschein, als denke der Papst lediglich terrestrisch - menschlich-irdisch -, aber nicht himmlisch, also auf Gott bezogen“, klagte der Schriftsteller Godehard Schramm in der „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“. Populistisch sei „die Gemütlichkeit der neuen Armut“, in deren Gefolge der gemeinschaftliche Kult verarme. „Papst Franziskus scheint die priesterliche, die bischöfliche und die päpstliche ‚Vollmacht‘ des Geweihten zugunsten der terrestrischen Augenblicksgemeinschafts-Seligkeit zurückzustellen.“

Lässt sich aber so scharf zwischen Himmel und Erde in einer Religion trennen, die einen Gott bekennt, der sich unüberbietbar als konkreter Mensch in einer konkreten geschichtlichen Situation und Gesellschaft offenbart? Gottesbegegnung geschieht in der Begegnung mit dem Nächsten und nicht im (Tempel-)Kult. Diese zentrale Botschaft der Evangelien, wie sie etwa in der Rede vom Weltgericht (Mt 25,31-46) - „was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ - zugespitzt wird, leitet unverkennbar das Handeln dieses Papstes. Geprägt von einer lateinamerikanischen biblischen Frömmigkeit, die noch gar nicht zwingend als befreiungstheologisch zu klassifizieren ist, versteht er die Frohe Botschaft vom angebrochenen Reich Gottes hier auf Erden als Aufforderung an das eigene Handeln und das eines jeden Christen.

Füße waschen und umarmen

„Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen“ (25,35f). Diesen Auftrag lebt der Papst, indem er den vatikanischen Haushaltsposten der Almosen vergrößert und diese an die Ärmsten auf den Straßen durch die Schweizer Gardisten verteilen lässt; indem er vor der italie­nischen Mittelmeerinsel Lampedusa der ertrunkenen Flüchtlinge gedenkt und damit eine Abschottung gegenüber den von Krieg, Hunger oder Elend Vertriebenen ablehnt; indem er einen von Beulen übersäten Mann auf dem Petersplatz in den Arm nimmt; und indem er am Gründonnerstag Strafgefangenen die Füße wäscht.

Statt golden: eisern bescheiden

Einerseits sind Medien und Öffentlichkeit von diesem Papst begeistert, der sich so menschlich denen am Rande der Gesellschaft zuwendet. Andererseits wird ihm vorgeworfen, er gefalle sich zu sehr als Popstar, der als mächtigster Kirchenführer von der armen Kirche für die Armen rede. Im Vergleich zu seinem Vorgänger fehle ihm die theologische Bildung. Es lässt sich auch kaum von der Hand weisen, dass so manche Predigt-Phrase, die täglich in der Frühmesse aufgeschnappt und über sämtliche Ticker- und Nachrichtenkanäle in alle Welt hinausposaunt wird, allzu oberflächlich daherkommt.

Diese Eindrücke mögen dazu geführt haben, dass so mancher sich fragt: Ist der Papst, der von den Kardinälen vom Ende der Welt ins Zentrum der Weltkirche geholt wurde, der römischen Schaltzentrale mit ihren Macht- und Ränkespielen überhaupt gewachsen? Versteht er die Gesetze der Dauerberichterstattung der weltweit tätigen Medienkonzerne? Doch während seine Kritiker mit diesen Mutmaßungen beschäftigt sind, hat Papst Franziskus längst den weit verbreiteten Eindruck geschickt ausgenutzt, es handle sich bei ihm um einen älteren, gutmütigen argentinischen Erzbischof, der sich erst noch zurechtfinden muss.

So mancher mag ihn insgeheim gar als Dorfpfarrer unterschätzt haben. Alle Welt - und auch Kirche - hatte zunächst sein Verhalten als Geste der Bescheidenheit gedeutet: angefangen vom einfachen weißen Gewand über das eiserne Brustkreuz und die schwarzen, abgelaufenen Gesundheitsschuhe bis zur Wahl von Gebrauchtwagen und zum Wohnsitz unter Besuchern aus der ganzen Welt im vatikanischen Gästehaus Santa Marta. All diese Unterschiede zu seinem Vorgänger Benedikt XVI. sprangen natürlich deutlich ins Auge. Bevorzugte dieser doch rote Schuhe, ein goldenes Kreuz, trat immer wieder in schweren prunkvollen Gewändern auf und wohnte selbstverständlich abgeschieden in der päpstlichen Wohnung des Apostolischen Palastes.

Das als reine Symbolpolitik zu belächeln, wird jedoch beiden Päpsten nicht gerecht - einmal abgesehen davon, dass eine solche Geringschätzung des Symbolischen in einer Glaubensgemeinschaft, die in ihren Symbolhandlungen göttliche Wirklichkeit und Gegenwart leibhaftig real setzt, höchst erstaunlich ist.

Im Fall von Papst Benedikt amüsierten sich viele so lange darüber, dass er Hüte, Gewänder und Hirtenstäbe seiner Vorgänger „auftrug“ oder wiederbelebte, bis man nach der breiten Wiederzulassung des tridentinischen Ritus und dem Zugehen auf die traditionalistischen Piusbrüder die kirchenpolitische Bedeutung der Accessoires verstand. Und während die meisten Kommentatoren noch fordern, den Gesten von Franziskus I. müssten nun aber auch endlich Entscheidungen folgen, hat der Papst längst mit den Reformen begonnen.

Mit seinen in der Öffentlichkeit als authentisch und erfrischend bewerteten Auftritten hat er die Menschen und die Medien für sich eingenommen. Im Medien- und Informationszeitalter eine nicht zu unterschätzende Machtbasis. So gestützt hat er nicht nur Schlüsselpositionen innerhalb der vatikanischen Verwaltung mit Leuten besetzt, die seinen Reformwillen teilen, sondern ein mächtiges Beratergremium geschaffen: die Kommission der acht Kardinäle, von denen nur einer der Kurie angehört, die er mit jenen reformieren will. Hinzu kommen viele weitere Beratungen durch kompetente Leute, die keineswegs Kleriker sind, sondern Fachleute auf ihren Gebieten, wie etwa im Bereich der Banken- und Finanzaufsicht. Diese Personen hat der Papst nicht berufen, weil das heute „modern“ ist, sondern weil er sich so eine innerkirchliche, aber außerkuriale Hausmacht aufbauen will. Franziskus I. hat sehr wohl einen feinen Instinkt der Machtausübung. Er kennt die Regeln der Diplomatie, aber auch wie man sie als „Waffen“ für den eigenen Bedarf manchmal überraschend anders anwenden kann.

Das Lehramt vor Ort

Die Nervosität in der vatikanischen Verwaltung bestätigt dies überdeutlich. Die päpstliche Aufmunterung an die Bischofskonferenzen, auf regionaler Ebene die vor Ort drängenden seelsorglichen Anliegen und Probleme zu verhandeln und mit einer eigenen lehramtlichen Autorität zu entscheiden, stieß dort auf Widerstand, beispielsweise beim Präfekten der Glaubenskongregation. Bischofskonferenzen hätten keine eigene Autorität. Es gebe keine In­stanzen zwischen Papst und Bischöfen. Die dogmatische Lehre dürfe nicht vor Ort relativiert, verwässert werden. Solche und ähnliche Aussagen folgen regelmäßig vonseiten der Kurie, wenn deren Kardinäle und Bischöfe ihre zentralen Machtbefugnisse nach entsprechenden päpstlichen Äußerungen in Interviews und zuletzt auch ganz entschieden in seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ („Freude des Glaubens“) schwinden sahen.

Doch auf seine weltweit anerkannten und medial geschickt handelnden Papstberater kann sich Franziskus I. verlassen. So wies der Münchner Kardinal Reinhard Marx höchst selbstbewusst darauf hin, dass auch der Vorsitzende der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, nicht einfach Diskussionen im Volk Gottes für beendet erklären könne. Und erst Ende Januar betonte der Leiter dieses Achter-Berater-Gremiums, der honduranische Kardinal Oscar Andrés Rodríguez Maradiaga, noch einmal, wie wichtig eine Dezentralisierung sei. Denn „in den zurückliegenden Jahren hat die Zentralisierung zu Verwundungen und Missstimmung geführt. Solange die Wunden nicht geheilt sind, ist die Kirche nicht mit sich im Reinen. Franziskus möchte die Kollegialität stärken“, erklärte Maradiaga Ende Januar im FAZ-Interview. Konkret bedeute dies, „dass Dinge, die auf der Ebene der Bischofskonferenz entschieden werden können, nicht andauernd der Kurie vorgelegt werden müssen“.

Außerhalb der römischen Kurie ist die Ankündigung, die vatikanische Verwaltungsbehörde zu reformieren, überwiegend mit Erleichterung aufgenommen worden. Ein Papst, der Journalisten fragt: „Wer bin ich, dass ich über andere urteile?“, der Priester und Bischöfe mahnt, den Beichtstuhl nicht als Folterinstrument zu missbrauchen, und der regelmäßig vor einer übermäßigen Klerikalisierung in der Kirche warnt, kommt nicht nur an der Basis der eigenen Glaubensgemeinschaft gut an, sondern gerade auch bei denen, die sich von einer feudal-hierarchischen Kirche abgewandt haben.

Irrt der Papst?

Doch der Papst belässt es in seiner Vision einer armen Kirche für die Armen nicht nur bei öffentlichkeitswirksamen Bildern, Gesten und Worten. Seine unbequeme Radikalität, mit der er nicht nur die Kirche, sondern auch Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu Reformen, ja zur Umkehr drängt, finden ein geteiltes Echo. Die Kapitalismuskritik in „Evangelii Gaudium“ wird zwar genüsslich von vorwiegend linken, nicht selten sich selbst als atheistisch bezeichnenden Politikern zustimmend zitiert, hat aber gerade hierzulande so manchen wütenden Kommentar provoziert. So sind sich die Wirtschaftsjournalisten von politisch so unterschiedlich ausgerichteten Zeitungen wie „Frankfurter Allgemeine“ und „Süddeutsche“ einig: Der Papst irrt.

„Drei Wörter: ‚Diese Wirtschaft tötet‘, härter geht das nicht. Falscher auch nicht“, meinte Marc Beise in der Münchner Tageszeitung. Mit seinen undifferenzierten Aussagen bediene Franziskus „Ressentiments rund um den Globus, auch dort, wo die Dinge in Ordnung sind. Beispielsweise in Deutschland.“ Mit seinem provinziellen, argentinischen Blick - hier wendet sich die Papstaussage, die Kardinäle hätten ihn vom Ende der Welt geholt, gegen ihn - wolle er partout nicht einsehen, dass es sich bei dieser kapitalistischen Welt mit all ihren Defiziten um die beste handle, die den Menschen bisher eingefallen sei. Doch „mit seinem Generalangriff auf ‚das herrschende System‘“ treffe der Papst den „Zeitgeist“ - ein Argument, das sonst eher von konservativen und traditionellen Kirchenkreisen gegen Reformer bemüht wird.

Noch grundsätzlicher wird Rainer Hank in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Er erinnert unter anderem an den Philosophen Friedrich Nietzsche, für den feststand, „dass es das Christentum war, jene egalitäre Religion der Zukurzgekommenen, die das Römische Reich - eine Welt globalen Wohlstands (‚Commonwealth‘) - mit seiner Moral der Zukurzgekommenen zu Fall gebracht hat. Das von der Religion erzeugte schlechte Gewissen kann den Erfolgreichen die Freude vergällen. Kreativität und das ehrgeizige Streben nach Reichtum wurden fürderhin als amoralisch denunziert.“

Von wenigen Ausnahmen abgesehen ist Hank zufolge der abendländische Mainstream des Christentums von einem gebrochenen Verhältnis zum privaten Kapital und zum Privateigentum geprägt. Dies spiegelten auch die großen Sozialenzykliken der Päpste wider. Und selbst 25 Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus sehe die katholische Kirche immer noch nicht ein, dass die Theologie der Befreiung gescheitert sei. „Denn sie vermochte es nicht, die Armen in ein urchristliches Reich des innerweltlichen Egalitarismus (Gleichheit, d. Red.) zu überführen. Zugleich verbot ihr das antikapitalistische Ressentiment, dass mit ihrer Hilfe den Armen der Aufstieg in bessere Einkommensschichten gelingen konnte. Dass den Katholiken Lateinamerikas scharenweise die Gläubigen davon- und zu den Pfingstkirchen überlaufen, bringt die Kirche nicht in Zusammenhang mit diesem Versagen“, urteilt Hank.

Reinhard Marx beeilte sich, beschwichtigend festzustellen, dass der Papst zwar einen ungezügelten Kapitalismus und einen weltweiten Trend der Ökonomisierung aller Lebensbereiche meine, aber keinesfalls die Marktwirtschaft, schon gar nicht die soziale in Deutschland.

Globalisierte Gleichgültigkeit

All diese Reaktionen zeigen, dass der Papst nicht mit allzu angepassten Positionen möglichst allen gefallen will. Abgesehen davon, dass der Kapitalismus gerade in den Weltgegenden entstanden ist, die durch und durch christlich geprägt waren und bis heute sind, und dass die biblische Hochschätzung des Einzelnen als Ebenbild Gottes als die Grundvoraussetzung unseres Wirtschaftens gilt, ist zu fragen: Ist es nicht der (west)europäische Blick auf die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse der Welt, der allzu provinziell ist?

Damit wir uns hierzulande all unsere Computer und Smartphones, Kleider und Spielsachen, Nahrungs- und Genussmittel leisten können, werden sie längst weit weg unter menschenunwürdigen und umweltverschmutzenden Bedingungen produziert. Sterben in Bangladesh tausend Arbeiterinnen unter den Trümmern einer Textilfabrik oder streiken chinesische Arbeiter wie bei „Foxcon“ gegen unmenschliche Bedingungen in ihrer Computerfirma, werden wir kurz aufmerksam darauf, dass „der Mensch an sich wie ein Konsumgut betrachtet wird, das man gebrauchen und dann wegwerfen kann“, wie der Papst schreibt.

Aus der Freude über günstige Preise aufgrund einer globalisierten Produktion muss ein ebenso weitreichendes Gefühl der Verantwortlichkeit folgen, die nach den Menschen fragt, die dafür gearbeitet haben. Sonst entwickelt sich eine „Globalisierung der Gleichgültigkeit. Fast ohne es zu merken, werden wir unfähig, Mitleid zu empfinden gegenüber dem schmerzvollen Aufschrei der anderen, wir weinen nicht mehr angesichts des Dramas der anderen, noch sind wir daran interessiert, uns um sie zu kümmern“, so Franziskus I. in seinem Apostolischen Schreiben.

Das Unbehagen der Manager

Ein Unbehagen gegenüber „Ideologien, die die absolute Autonomie der Märkte und die Finanzspekulation verteidigen, war selbst auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos Anfang des Jahres zu spüren, bei dem die Eröffnungsrede von Papst Franziskus verlesen wurde. Unter den 2500 Managern, Politikern und Wissenschaftlern war die Sorge häufiger zu vernehmen, „dass eine nachhaltige Belebung der Wirtschaft nicht die notwendigen Arbeitsplätze schaffen würde. Aus den Vereinigten Staaten ist das Phänomen der ‚jobless recovery‘, des Aufschwungs ohne ausreichende Beschäftigungsgewinne, bekannt“, fasste die FAZ zusammen.

Der Präsident des italienischen Energiekonzerns Eni, Giuseppe Recchi, sah die Gefahr, dass eine ganze Generation junger Menschen desillusioniert werde, weil sie jahrelang keine Arbeit finden könne. Und der frühere Bundesbankpräsident Axel Weber befürchtet bei einer Überprüfung von 130 europäischen Banken durch die Europäische Zentralbank, dass es zu neuen Schieflagen auf den Finanzmärkten kommen kann. „Und es werden wieder die Staaten sein, die den Banken frisches Kapital geben müssten“, bestätigte Weber den weit verbreiteten Eindruck, dass sich trotz der Bankenkrise kaum etwas verändert hat.

Wer grundlegende Veränderung vorantreiben will, geht an die Wurzel, ist also radikal im ursprünglichen Wortsinn und damit für viele unbequem. Auch wenn Papst Franziskus die „Erfolge, die zum Wohl der Menschen beitragen, zum Beispiel auf dem Gebiet der Gesundheit, der Erziehung und der Kommunikation“ in „Evangelii Gaudium“ und vor den Mächtigen in Wirtschaft und Politik lobt, sieht er seine Aufgabe vor allem darin, das Rad der Veränderungen weiterzudrehen: in Kirche, Politik und Wirtschaft.


CIG 10/2014


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