69. JAHRGANG 2017WWW.CHRIST-IN-DER-GEGENWART.DEFREIBURG, 23. April 2017

Der CIG für Tablet und Smartphone
Von Amelie Tautor
Auch am CHRIST IN DER GEGENWART gehen die aktuellen Entwicklungen der Medienlandschaft nicht spurlos vorüber. Seit kurzem gibt es den CIG auch als digitale Ausgabe für das Smartphone oder Tablet - eine elektronische Ausgabe für den Computer ist geplant.

Wenn der Soziologe Harald Welzer im „Spiegel“ ein Loblied auf das analoge und damit echte Leben anstimmt, dann ist das eine mögliche und in Teilen sicherlich berechtigte Reaktion auf die Digitalisierung. Doch die stetige Weiterentwicklung der elektronischen Datenverarbeitung bietet gerade in der Medienwelt auch Vorzüge, die ebenfalls nicht von der Hand zu weisen sind. Wer schon einmal zur morgendlichen Stoßzeit in einem öffentlichen Verkehrsmittel neben einem „Zeit“-Leser saß, kann von den Vorteilen der kleinen Smartphone-Bildschirme ein Lied singen. Auch Menschen, die nicht (mehr) so gut sehen können, dass die Größe der gedruckten Buchstaben ein entspanntes Lesen erlaubt, werden an den elektronischen Ausgaben der Zeitungen, bei denen sich die Schriftgröße anpassen lässt, Freude haben.

Der Weg zur App

In der Medienwelt spielt das Digitale eine immer größere Rolle. Bücher, Zeitungen und Zeitschriften erscheinen nicht mehr nur als klassische Printprodukte, sondern auch als elektronische Ausgabe - als E-Book oder E-Paper, die sich auf dem Smartphone oder Tablet lesen lassen. Die Verlage rechnen damit, dass die Print-Auflagen der Zeitungen und Zeitschriften sowie Magazine in Zukunft weiter sinken werden und die digitalen Auflagen dafür zunehmen.

Dem Wunsch vieler Leser, den CIG auch elektronisch lesen zu können, sind wir nachgekommen, und so gibt es CHRIST IN DER GEGENWART jetzt auch als digitale Ausgabe, die mit unserer neuen App gelesen werden kann. Die jeweils aktuelle CIG-Ausgabe für den kommenden Sonntag wird im Lauf des Donnerstag zum Herunterladen zur Verfügung gestellt. Der elektronische CIG kann auf dem Smartphone oder Tablet dann gleich gelesen oder für spätere Lektüre gespeichert werden. Einmal aus dem Internet heruntergeladen, ist für die entsprechenden Ausgaben keine Internetverbindung mehr nötig, so dass man den CIG bequem dann auch im Zug oder auf Reisen im Ausland lesen kann. Die App lässt sich nach persönlichen Vorlieben einrichten. Schriftgröße und Zeilenabstand sind zum Beispiel entsprechend vergrößerbar.

Um den CIG elektronisch empfangen zu können, muss auf Ihrem mobilen Gerät die dazugehörige App installiert sein. Die Inhalte sind erst dann zu lesen, sobald Sie den CIG digital abonniert haben (zum Beispiel über http://abo.christ-in-der-gegenwart.de oder telefonisch). Die App finden Sie auf der Plattform, die der Hersteller ihres Gerätes für den Austausch und Verkauf von Apps zur Verfügung stellt. Für Android-Nutzer ist das „Google Play“ und für Benutzer von iPhones und iPads der „App Store“. Über die Suchfunktion und die Schlagworte „Christ in der Gegenwart Herder“ finden Sie die App bei „Google Play“ oder im „App Store“ am schnellsten. Dann laden Sie das Programm herunter und installieren es auf Ihrem Smartphone oder Tablet. Wer ein digitales Abonnement abgeschlossen hat, kann dann die Ausgaben frei lesen. Dazu müssen Abonnenten noch ihre Zugangsdaten in der App auf ihrem Gerät hinterlegen. Die Anmeldemaske verbirgt sich hinter dem Symbol mit dem Vorhängeschloss. Die Benutzerkennung ist dieselbe E-Mail-Adresse, die Sie auch bei Ihrer Abo-Bestellung angegeben haben. Das Passwort haben Sie ebenfalls schon bei Ihrer Bestellung vergeben. Wenn Sie das Kreuzchen bei „Anmeldedaten speichern“ setzen, bleiben Sie - je nach Sicherheitseinstellungen des Geräts - in der App angemeldet und müssen das Passwort nicht jedes Mal neu eingeben.

Abo: Print - Digital - Kombi

Nach diesen Schritten haben Sie als Abonnent freien Zugang zum CIG-E-Paper. Nicht-Abonnenten haben in der App die Möglichkeit, einzelne Ausgaben für je 2,99 Euro zu kaufen. Wer den elektronischen CIG abonniert hat, zahlt für das „Digital-Abo“ 49,40 Euro im Halbjahr - so viel wie beim Print-Abo. Beim digitalen Angebot entfallen jedoch die Versandkosten. Wer den CIG bereits als gedrucktes Exemplar erhält, allerdings zusätzlich das digitale Angebot wünscht, kann sein Print-Abo für nur 4,90 Euro im Halbjahr aufstocken. Die Kombilösung, bei der Sie jede Woche die aktuelle Ausgabe gedruckt zu sich nach Hause bekommen und zusätzlich den Zugang für die App erhalten, kostet halbjährlich 54,30 Euro, zuzüglich der Versandkosten für die Printausgabe. Sie können mit einem Probeabo über vier Ausgaben das Digital-Abo testen. Wenn Sie das Probeabo nicht in ein reguläres Abo umwandeln möchten, können Sie nach Erhalt der dritten Ausgabe kündigen. Ihre gewählten Zugangsdaten werden dann ungültig.

Beim Starten der App erscheint auf Ihrem mobilen Gerät zunächst der Startbildschirm mit einer Liste aller digital verfügbaren Ausgaben. Dort können Sie sich die Hefte auswählen, die Sie herunterladen oder lesen wollen. Tippen Sie nach dem Herunterladen auf „Lesen“, sehen Sie die ganzen Seiten des CIG wie in einem PDF-Dokument. In der unteren Menüleiste haben Sie nun die Auswahl zwischen verschiedenen Funktionen. Mit der „Suche“ haben Sie die Möglichkeit, das Heft nach einem bestimmten Begriff filtern zu können. Über die Schaltfläche „Artikel“ gelangen Sie zum Lesemodus mit einer Detailansicht der jeweiligen Artikel. In der Seitenansicht erscheinen die Artikel nun umrandet und grau hinterlegt. Ein Tippen auf einen Artikel öffnet den Lesemodus. Dort können Sie unter „Darstellung“ Schriftart, Schriftgröße sowie Zeilenabstand einstellen. Auch ein Nachtmodus ist vorgesehen, der durch die weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund bei schwacher Beleuchtung die Augen schont. Unter „Inhalt“ finden Sie ein vollständiges Inhaltsverzeichnis der Ausgabe, und Sie können direkt zum gewünschten Artikel springen. Der Pfeil in der Ecke oben links bringt Sie jeweils eine Ebene zurück.

In Verbindung mit einer Neugestaltung unserer Internetseite ist auch die Möglichkeit geplant, den CIG in Zukunft über den Heimcomputer lesen zu können. In diesem Rahmen soll auch unser Archiv mit Volltextsuche verwirklicht werden. Die „Entthronung des Menschenverstands“ durch die künstliche Intelligenz, die Hans Magnus Enzensberger im „Spiegel“ befürchtet, wird bei dieser Digitalisierung des CIG aber nicht eintreten. Die Texte in der gewohnten Qualität und Seriosität schrei­ben noch immer die Autoren und Redakteure.

CIG26/2016


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