65. JAHRGANG 2013WWW.CHRIST-IN-DER-GEGENWART.DEFREIBURG, 23. Juni 2013

Hier haben Sie die Möglichkeit, unsere aktuellen Fragebogen herunterzuladen, auszudrucken und an Ihre Freunde, Verwandten und Bekannten zu verteilen. Alle, die unsere Fragebogen ausfüllen, können als Dankeschön einen Sonderdruck mit Beiträgen unserer Wochenzeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART zum Thema anfordern - verbunden mit der Einladung, CHRIST IN DER GEGENWART in den nächsten Wochen kostenlos zu lesen.
Aktuelle Umfrage "Glauben 2013" - Machen Sie mit!
Der Prager Religionsphilosoph, Soziologe und Theologe Tomáš Halík meint, dass der „Etwassismus” die am meisten verbreitete Religion unserer Zeit sei. Wenn man die Menschen fragt, an was sie glauben, sagen die allermeisten, sie seien keine Atheisten und keine Materialisten, vielmehr: „Ich weiß, dass etwas über uns ist.” Dieses „Etwas” – so Halík – sei für Christen eine Herausforderung, „ein Anknüpfungspunkt für den Dialog”. Läuft also mit dem Dialogprozess in der Kirche etwas falsch, weil diese eigentliche Frage nicht hinreichend thematisiert wird? Was wäre dringlich zu tun im „Jahr des Glaubens” – und darüber hinaus?
Umfrage: "Mut zur Religion" - Machen Sie mit!
„Spiegel online“ meldete, dass religiöse Menschen in unserem säkularen Kulturkreis überwiegend Individualisten sind. Wer seine Unabhängigkeit betont, will sich auch von dem unterscheiden, was gang und gäbe ist. Das Christentum ist also interessant insbesondere unter nachdenklichen, selbstbewussten Menschen. Eine offene Gesellschaft muss sich dem kulturellen Wettbewerb um Moral und Werte stellen, auch in religiöser Hinsicht. Ist der Glaube an Gott hilfreich? Brauchen wir mehr Mut zur Religion?
Umfrage: "Der Staat, der Sex, die Ehe und die Erziehung" – Machen Sie mit!
Das steuerliche Ehegattensplitting soll zum besonderen Schutz von Ehe und Familie beitragen. Doch inzwischen haben sich viele neue Beziehungs- und Familienformen jenseits der klassischen lebenslangen Einehe herausgebildet. Eine Debatte ist entbrannt, ob die völlige rechtliche Gleichstellung mit der Ehe auch homosexuellen Partnerschaften zu gewähren sei. Nach wie vor aber steht der Wunsch nach einer treuen Partnerschaft und funktionierenden Familie an der Spitze der Rangordnung unter jungen Leuten. Braucht der Staat zu seinem Wohl die Ehe – oder ist sie ein Auslaufmodell? Wie wichtig ist die stabile Beziehung von Vater und Mutter für das Kindeswohl? Und inwiefern können Kitas die Erziehung von Vater und Mutter ergänzen beziehungsweise ersetzen? Schließlich richtet sich auch an die Kirchen die Frage, wie sie dem veränderten sexuellen Verhalten der Menschen in der Morallehre Rechnung tragen.
Umfrage: "Christsein modern" – Machen Sie mit!
Der Philosoph Jürgen Habermas spricht sich dafür aus, dass der liberale, säkulare Staat den Beitrag der Religion und insbesondere der christlichen Bürger neu wertschätzen lernt. Die Glaubenden sollten gerade auch mit ihrer religiösen Sprache politisch, ökonomisch, kulturell ernstgenommen werden. Denn hinter dieser sperrigen, für viele heute unverständlichen religiösen Sprachwelt könnten sich „verdrängte Intuitionen“ und „Wahrheitsgehalte“ verbergen, die eine bloß säkularistisch denkende Öffentlichkeit übersieht. Nur: Dazu müsste das Christentum selber modernitätsfähig, neu zukunftsfähig werden. Der Gottesglaube scheint aus der Moderne ja durchaus nicht zu verschwinden. Doch er ändert sich. Was bedeutet das fürs Christsein? Wie muss es sich selber verändern?
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